Vor 16 Jahren schlossen sich Benken, Wildensbuch, Trüllikon, Dachsen und Laufen-Uhwiesen zum Forstrevier Cholfirst zusammen. Und seit Anfang September gehört auch das nördlich angrenzende Forstrevier Flurlingen-Feuerthalen dazu. Die gesamte Fläche beträgt nun über 1000 ha Wald.
Nicht mehr zeitgemäss
Zum Forstrevier Chohlfirst gehörte ein Werkhof, der 1974 von der Gemeinde Laufen-Uhwiesen erbaut wurde. Er entsprach bezüglich Ausstattung und Grösse nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und Ansprüchen. Zugleich lag er in der Grundwasserschutzzone einer Quellfassung, was einen Ersatzbau am selben Standort verhinderte.
Letztes Jahr stimmte die Uhwieser Gemeindeversammlung einem Kredit von 1,25 Mio Franken für den Bau eines neuen Forstwerkhofs zu. Dieser wurde oberhalb der bestehenden Brennholz-Lagerhalle realisiert. «Wir konnten immerhin rund 500 Kubikmeter Käferholz aus dem Revier verbauen», freut sich Förster Hansueli Langenegger.
Der Neubbau ist zweigeschossig. Im ebenerdig zugänglichen Erdgeschoss befinden sich eine Werkstatt, das Treibstofflager, eine geschlossene Fahrzeughalle sowie ein offener Unterstand. Die neuen Hallen ermöglichen, dass sämtliche eigene Forstfahrzeuge eingestellt werden können. Zugleich wurden im Erdgeschoss auch Garderoben und Toiletten realisiert.
Im Obergeschoss befinden sich ein Aufenthaltsraum und Büros sowie weitere Garderoben und Duschen. Für die Beheizung und Warmwasseraufbereitung sind eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie ein Schwedenhof eingebaut worden.
Zügiger Rückbau
Die Gemeinde Laufen-Uhwiesen vermietet den Neubau zusammen mit der bestehenden Holzlagerhalle dem Forstbetrieb. Damit wird gewährleistet, dass der Forstbetrieb genügend eigenes gelagertes und trockenes Brennholz anbieten kann.
Bezüglich des zügigen Tempos beim Rückbau des alten Werkhofs war der Forst etwas überrumpelt worden. Denn der Rückbau war zusammen mit der Bauvollendung des neuen Gebäudes bereits abgeschlossen. Nur noch eine haussierte Fläche erinnert an den alten Bau.