Mit Anke Regli-Schorr wurde an der 28. Generalversammlung des Vereins Bio Uri eine engagierte Biobäuerin als Ersatz für die zurückgetretene Edith Aschwanden in den Vorstand gewählt. Präsident Franz Herger wurde für ein Jahr und die Vorstandsmitglieder Monika Kempf, Astrid Marty und Sämi Indergand für zwei Jahre wiedergewählt.
Yak-Betrieb in Andermatt
«Edith Aschwanden ist eine Frau, die anpackt und keine Aufgabe hinausschiebt», rühmte Präsident Herger. Die Biobäuerin aus Seelisberg UR habe nicht nur die ganze Administration des Vereins geführt, sie habe sich auch beim Zentralschweizer Biomarkt «O sole Bio» stark engagiert.
Aschwandens Nachfolgerin Anke Regli-Schorr bewirtschaftet in Andermatt UR zusammen mit ihrem Mann einen Landwirtschaftsbetrieb mit Yaks.
Mehrheit für Sperma-Sexing
Die kommende Delegiertenversammlung von Bio Suisse war an der GV ebenfalls ein Thema. Insbesondere ein Antrag, mit dem auf Knospe-Betrieben der Einsatz von gesextem Sperma beim Rindvieh ermöglicht werden soll, wurde behandelt. Von den 19 stimmberechtigten Mitgliedern sprachen sich in einer Konsultativ-Abstimmung acht für und sieben gegen den Antrag aus.
Aktuell gibt es im Kanton Uri 44 lizenzierte Biobetriebe, dazu ist aktuell ein Betrieb im 1. Umstellungsjahr. Präsident Franz Herger durfte an der diesjährigen Generalversammlung des Vereins Bio Uri 19 stimmberechtigte Mitglieder und eine schöne Zahl an Gästen begrüssen. In seinem Jahresbericht konnte er auf ein abwechslungsreiches Vereinsjahr mit einem Vereinsausflug ins Schächental und den Bio Markt «O sole Bio» in Zug zurückblicken.