«Ich melke seit 2015 mit Lely», sagt Stefan Kopp. Der Landwirt führt einen Betrieb mit 65 Milchkühen und Aufzucht; die Herde besteht aus Braunvieh, Holstein und Red Holstein. Den Hof übernahm er 2004 von seinem Vater. Heute bewirtschaften Stefan, seine Partnerin Jasmin und sein Vater Edwin ihn gemeinsam.
2015 stellte Kopp vom Anbindestall auf Laufstall um – und stieg damals auf einen Lely Astronaut A4 ein. Neben der Milchproduktion baut er Mais sowie Karotten und Bohnen an. Rund 2000 Liter Milch pro Tag sorgen dafür, dass die Technik gut ausgelastet ist.
Umstieg auf den Lely A5 Next
Im März 2026 ersetzte Stefan Kopp den bisherigen Roboter durch den Lely Astronaut A5 Next. «Das ist wie beim Auto – entweder man fährt es zu Ende oder man kauft ein neues», sagt er. Ausschlaggebend waren wirtschaftliche Überlegungen.[IMG 2-3]
Seit der Umstellung haben sich die Abläufe im Stall laut Kopp verbessert. Unter anderem beim Ansetzen bemerkt er Unterschiede: «Ich habe praktisch keine misslungenen Melkungen mehr.» Und der Melkprozess selbst sei etwas schneller – ein Durchgang dauert rund sechs bis sieben Minuten, abhängig von Milchmenge und Milchfluss. Der A5 Next passt die Melkeinstellungen jeweils an die spezifischen Bedürfnisse des Einzeltiers an.
Kopp hat nun mehr Zeit für anderes
«Vor dem Melkroboter musste ich viel Zeit für die Kontrolle der Technik verwenden, heute läuft vieles automatisch», erklärt Stefan Kopp. Gleichzeitig kann er sich mehr um das Tierwohl kümmern, Routinetätigkeiten effizient erledigen und hat mehr Spielraum für andere Arbeiten oder Freizeit.
Kopp ermöglichte praxisnahen Einblick
Damit bestehende Lely-Kunden und Interessierte die Neuerungen selbst erleben konnten, öffnete Kopps Betrieb kürzlich einen Nachmittag lang seine Türen. Die Interessierten bekamen einen direkten Einblick in den Alltag mit dem neuen A5 Next.
Für Fragen und Beratung standen Samuel Gstöhl sowie seine Kollegen Marcel Schwager und Hannes Ziegler zur Verfügung. Laut Gstöhl ist der A5 Next leistungsfähiger als das Vorgängermodell, verfügt über einen neuen Rechner und eine im Laser integrierte Kamera.
Die Kamera unterstützt dabei den Laser beim Ansetzen und übernimmt weitere Aufgaben wie zum Beispiel die Zitzenbonitierung. In der Zukunft soll die Kamera Veränderungen am Euter oder den Verschmutzungsgrad erkennen können.
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Letztes Glied der automatischen Milchgewinnung
Zum A5 Next wurde zudem ein neuer, automatisierter Milchfilter vorgestellt. Er sorge laut Samuel Gstöhl für konstante Hygiene und sei das letzte Glied der Automatisierung in der Milchgewinnung.
Auch die Milchtrennung wurde optimiert, zum Beispiel beim Kolostrum, wo ebenfalls mehr Wert auf Hygiene gelegt wurde. Kunden, die bereits über einen Astronaut A5 verfügen, können die neuen, vorteilhaften Optionen nachrüsten, betont Gstöhl.